Grundschule Landau an der Isar

Aktuelles

Corona-Ampel

Informationen zur Notbetreuung an Grundschulen ab dem 22. Februar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ab Montag, 22. Februar 2021, findet an allen Grundschulen Präsenzunterricht unter Wahrung des Mindestabstands für alle Jahrgangsstufen (1 bis 4) statt (Details siehe Elternschreiben vom 16. Februar 2021). In diesem Fall wird die Klasse Ihres Sohnes/Ihrer Tochter in der Regel im Wechsel („halbe Klasse“) unterrichtet, sofern der vorgeseheneKlassenraum zu klein ist, um den Mindestabstand von 1,5 m einhalten zu können. Die Klasse wird geteilt (z. B. in eine A- und eine B-Gruppe). Präsenzunterricht im Klassenraum findet dann z. B. für die A-Gruppe am Montag statt und für die B-Gruppe am Dienstag etc.

Ausnahme: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt.

Bitte beachten Sie, dass sich durch den Unterricht im Wechsel die Situation an den Schulen im Vergleich zu den vergangenen Wochen wie folgt ändert:

  • Im Schulgebäude treffen nun deutlich mehr Menschen aufeinander.

  • Für die Notbetreuung stehen weniger Räume und weniger Lehrkräfte zur Verfügung, da

    Präsenzunterricht stattfindet.

    Die Schulen bieten – soweit es die personellen und räumlichen Möglichkeiten und das Infektionsgeschehen zulassen – weiterhin eine Notbetreuung an.
    Hierbei gilt: Für Schülerinnen und Schüler, die

  • durchgehend im Distanzunterricht sind, kann grundsätzlich an allen Schultagen eine Notbetreuung beantragt werden.

  • im Wechsel unterrichtet werden, ist eine Teilnahme an der Notbetreuung nur an denjenigen Tagen möglich, an denen die Teilgruppe nicht im Präsenzunterricht ist. Die Notbetreuung erfolgt im Regelfall in der Teilgruppe der eigenen Klasse.

    Angesichts der begrenzten räumlichen und personellen Möglichkeiten kann die Zahl der Kinder, die eine Notbetreuungsgruppe besuchen, künftig größer sein als bislang.

    Bitte melden Sie Ihr Kind nur dann für die Notbetreuung an, wenn Sie eine Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können. In diesem Fall legen Sie der Schule – wie bisher – eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vor. Ihr Kind darf für die Teilnahme weder Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen, noch in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder einer Quarantänemaßnahme unterliegen.

    Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.

    Ihr Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

„Note 1“ für das digitale Homeschooling-Konzept der Grundschule Landau

Rektor Andreas Fischer blickt positiv auf die vergangenen Wochen zurück, freut sich aber trotzdem mit Kindern, Eltern und Lehrkräften gemeinsam auf nächsten Montag

Ab Montag, den 22. Februar dürfen die Landauer Grundschüler nach sechs Wochen digitalem Unterricht zumindest gruppenweise wieder zurück in ihre Klassenzimmer. Und darauf freuen sich nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern. Für viele von ihnen waren die letzten Wochen ein anstrengender Spagat zwischen Kinderbetreuung und dem eigenen Job. Viele Eltern sind an ihre Grenzen gekommen. Und doch sind die Rückmeldungen, die Grundschulrektor Andreas Fischer bekommt, durchweg positiv.  Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr 2020 waren sämtliche Schüler und Lehrer mit technisch notwendigen Geräten ausgestattet. Wer selbst kein Gerät hat, bekam ein Leihgerät von der Schule gestellt. Über eineInformationsplattform und eine App werden die Eltern informiert über Elternbriefe, Stundenpläne oder Wochenaufgaben und können Sprechzeiten und Kontaktdaten abrufen. Und auch das wöchentliche Bereitstellen und Abholen der Arbeitsunterlagen klappt problemlos. Ein großes Lob geht dabei natürlich auch an die Lehrkräfte, die sich mit viel Mühe und Sorgfalt um die Organisation kümmern und immer ein offenes Ohr für die Schüler haben. Dass alles so problemlos funktioniert sei aber „absolut keine Selbstverständlichkeit“ versichert Andreas Fischer. Er weiß von anderen Schulleitern, die da ganz andere Erfahrungen machen müssen.

 

Veronika Koppels Tochter Nikita-Gloria (9 Jahre) geht in die 3. Klasse der Grundschule Landau. Betreut wird sie im Homeschooling hauptsächlich von ihrer Mutter, die sich auch noch um die kleine Schwester im Kindergartenalter kümmert. Jeden Morgen um 8.30 Uhr beginnt für Nikita-Gloria der Unterricht per Videokonferenz. Die Klassenleiterin erklärt neue Lerninhalte mittels PowerPoint-Präsentationen und ruft die Schüler abwechselnd zur Wortmeldung auf. Nikita-Gloria arbeitet gewissenhaft mit, ohne, dass ihre Mutter die ganze Zeit daneben sitzt und „meldet sich“ per Knopfdruck wenn sie eine Frage hat. Bis 10 Uhr hat sie Unterricht und im Anschluss Zeit, um die Aufgaben zu bearbeiten. „Je nach Umfang kann das aber trotz meiner Unterstützung auch mal bis in den Nachmittag dauern. Da kommen wir dann schon mal an unser Limit.“ gibt Mutter Veronika zu.

 

Veronika Koppel ist sehr zufrieden mit der technischen, organisatorischen und pädagogischen Umsetzung des digitalen Lernens an der Grundschule Landau. „Die Technik hat ab dem ersten Tag super funktioniert und auch bei kleinen Problemen wurde uns sofort geholfen.“ erzählt die zweifache Mutter. Noch größeres Lob spricht sie aber der Organisation von Seiten der Klassenleiterin aus: „Nikita-Glorias Lehrerin gibt sich große Mühe und antwortet bei Fragen oder Unklarheiten schnell per E-Mail oder Telefon.“ Aber auch so ist die derzeitige Situation eine große Herausforderung für die Familie. „Wir mussten viel organisieren, Schichten tauschen, Arbeitszeiten verringern und haben Unterstützung von den Großeltern oder auch den Nachbarn erhalten. Sonst hätten wir es nicht geschafft.“ Jetzt freuen sich alle zusammen darauf, dass ab nächster Woche wieder ein wenig Alltag zurückkehrt.

Eine Herausforderung für die ganze Familie

Ähnliche Erfahrungen macht auch Familie Özkaya. Cecilia (14 Jahre) und Fatma (8 Jahre) werden digital unterrichtet, die kleine Schwester Ceylin (4 Jahre) ist in der Notbetreuung im Kindergarten. Der Vater arbeitet tagsüber Vollzeit und die Mutter in der Nachtschicht. Wenn Mutter Sandra sich morgens hinlegt, um sich für ein paar Stunden auszuruhen, übernimmt die große Schwester Cecilia für ein paar Stunden die Betreuung. Bei Zweitklässlerin Fatma findet der Unterricht weniger per Videokonferenz statt, sondern eher durch eigenständiges Abarbeiten des Wochenplans. Und dabei hilft Mama Sandra dann nachmittags wo sie kann. „Technisch und organisatorisch klappt alles super. Fatmas Lehrerin gibt sich sehr viel Mühe. Man merkt, dass sie die Wochenaufgaben wirklich mit Sorgfalt und Liebe kontrolliert. Sie hinterlässt viele Notizen und motiviert die Kinder mit Smileys und Stickern. Und bei Fragen ist sie jederzeit erreichbar.“ weiß Sandra Özkaya zu berichten. Und doch hat die Familie zu kämpfen. Mutter Sandra schläft, wenn überhaupt, nur in Etappen und Fatmas Motivation nimmt mit der Zeit ab. „Da sie eher schüchtern ist, bekommt sie oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie vielleicht bräuchte. Offene Kinder haben da beim Homeschooling schon Vorteile.“ ergänzt ihre Mutter. Umso mehr freut sich die gesamte Familie wenn diese anstrengende Berg- und Talfahrt nun in Richtung Ziellinie geht. „Ich bin sehr stolz auf uns als Familie und vor allem sehr stolz auf meine Mädchen. Und manchmal frage ich mich echt, wie wir das überhaupt schaffen. Aber es funktioniert.“ erklärt die dreifache Mutter stolz.

 

Artikel: LNP Sabine Lorenz

 

FASCHINGSTREIBEN in der NOTBETREUUNG

Mit leckeren Krapfen, Musik und Bewegung verbrachten heute die Kinder in der Notbetreuung ihre Schulstunden. Auch die anwesenden Lehrkräfte waren, wie die Kinder, lustig kostümiert. Für die Kinder im Distanzunterricht gab es auch viel Spaßiges und Lustiges.

UNTERHALTSAMES aus der Klasse 4a

Der schlafende Vampir

Es war schon fast Mitternacht, als Anton ein leises Klopfen am Fenster vernahm. Er sprang hastig aus dem Bett. Bevor er das Fenster öffnete, horchte er noch einmal, ob sich wirklich alles still war. Der kleine Vampir flatterte aufgeregt herein und krächzte: „ Ich habe eine Überraschung!“ Der kleine Vampir grinste über das ganze Gesicht. Anton schaute verdutzt drei, was meinte Rüdiger damit? Aber bevor Anton seine Frage stellen konnte, zog der Vampir einen alten, löchrigen Stofffetzen unter seinem Vorhang hervor. Erst jetzt bemerkte Anton, dass der Stofffetzen in Wirklichkeit ein Umhang war. Antons Knie wurden weich. Er ahnte Böses. „ Und?“, fragte Rüdiger. „ Und was?“, sagte Anton verdutzt. „ Ja, willst du ihn nicht anprobieren?“ „ Äh, muss ich?“, fragte Anton vorsichtig. „ Ja, aber natürlich“, meinte Rüdiger ernst. Widerwillig zog Anton den Umhang an. Ihn schauderte. „ So, jetzt musst du nur noch fliegen“, sagte Rüdiger zufrieden. Aber wie? Anton war ja kein Vogel. „ Machs mir einfach nach“, befahl Rüdiger. Und schon hob Anton ab. Zusammen flogen die beiden in die Nacht hinaus. Schon bald lag Antons Haus weit hinter ihnen. „ Wohin fliegen wir ?“, fragte Anton. „ Zu mir nach Hause!“ Rüdiger grinste. Anton stockte der Atem. „ Zuuuuzu didirrr?“, stotterte er. „ Hast du Angst?“ fragte Rüdiger amüsiert. Doch bevor Anton antworten konnte, hatten sie den Friedhof erreicht.

Sie landeten auf hartem Kies. Rüdiger schlich voran. Anton folgte ihm genauso leise. Der Vampir führte Anton zu einem Baum. Unter diesem lagen viele Steine. Rüdiger hob einen auf und warf ihn auf einen Baumstamm. In dem Moment öffnete sich eine versteckte Tür. Zusammen stiegen sie in die Gruft hinab. Es roch modrig und wohin Anton auch sah, entdeckte er Särge. Rüdiger zeigte Anton gerade einen Sarg, als sie eine Stimme hörten: „Rüdiger!“ „ Mist“, fluchte Rüdiger. „ Was ist?“, fragte Anton. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. „ Schnell in den Sarg!“, befahl Rüdiger. Anton gehorchte und stieg in den Sarg. Schon schloss sich der Deckel. Dort roch es noch schlimmer als er gedacht hatte. Er hörte noch ein paarmal die Stimme von Rüdiger. Dann war es totenstill. Plötzlich wurde der Sargdeckel hochgeschoben und Anton sah in das Gesicht von Rüdiger. Anton rasten tausende Gedanken durch den Kopf.

Schnell flogen in die beiden zurück in Antons Zimmer.

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